• Antoinistischer Dienst

    Antoinistischer Dienst

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    ANTОINISTISCHER
    DIENST

    VATER ANTOINE
    DER GROSSE HEILER DER MENSCHHEIT
    FUR DEN, DIE ZUVERSICHT HAT

            Die Lehre des VATERS beruht auf Liebe, sie offenbart das Sittengesetz, das Gewissen der Menschheit, sie ermahnt den Menschen der Pflichten, die er seinem Mitmenschen gegenüber zu erfüllen hat, wäre er selbst soweit zurück, sie nicht verstehen zu können, so wird er doch, in Berührung derer, die sie verbreiten, sich die ihr entströmende Liebe einprägen können; dieselbe wird ihm bessere Absichten einflößen und in ihm edlere Gefühle zum Keimen bringen.
            Die wahre Glaubenslehre, sagt der VATER, ist der Ausdruck der reinen, aus Gottes Busen geschöpften Liebe, die uns zum Lieben Aller ohne Unterschied bewegt. Laßt uns nie das Sittengesetz aus dem Auge verlieren, denn durch dasselbe ahnen wir das Bedürfnis uns zu bessern. Wir sind nicht Alle zum gleichen Grad geistiger und sittlicher Entwicklung gelangt und Gott stellt uns immer die Schwachen in den Weg, um uns Gelegenheit zu geben, sich Ihm zu nähern. Es gibt unter uns Wesen, die jeder Fähigkeit bar, unsrer Stütze bedürfen, unsre Pflicht erheischt es, ihnen unserm Glauben an einen guten und barmherzigen Gott gemäß, Hilfe zu leisten. Ihre Entwicklung gestattet ihnen nicht, einen Gottesdienst zu üben, dessen Lehrsätze über ihre Fassungskraft gehen, aber unsre Handlungsweise ihnen gegenüber, wird ihnen die ihm gebührende Achtung einflößen und sie dazu bewegen, den ihrem Fortschritt vorteilhaftesten Umgang aufzusuchen. Wollen wir sie durch eine Sittenlehre an uns ziehen, deren Grundsätze ihrem Begriffsvermögen unerreichbar find, so werden wir sie verwirren, zum Verzagen bringen und die geringste Belehrung darüber wird ihnen unausstehlich werden ; sie werden schließlich gar nichts mehr verstehen ; an der Glaubenslehre zweifelnd werden sie alsdann zur Stofflehre ihre Zuflucht nehmen.
            Dies ist der Grund, weshalb unsre Menschheit mit jedem Tage an ihrem wahren Glauben an Gott zu Gunsten des Sinnlichen einbüßt. Der VATER hat offenbart, daß es ehemals ebenso selten war einen Stoffgläubigen anzutreffen wie heutzutage einen wahren Gläubigen.
            Solange wir das Sittengesetz nicht kennen, nach dem wir uns lenken, werden wir es überschreiten.
            Die Lehre des VATERS beurteilt dieses Sittengesetz, das alle, sich der Verbesserung der Menschheit widmenden Gemüter begeistert ; sie betrifft nicht nur die den Glauben an Gott Hegenden, sondern alle Menschen ohne Unterschied, Gläubige und Ungläubige, zu welcher Stufe man auch gehören mag. Geben Sie sich nicht der Meinung hin, der VATER verlange die Gründung eines Gottesdienstes, der seine Anhänger in einen Kreis zusammenzieht, sie zwingt, seine Lehre zu üben, gewisse Gebräuche zu beachten, irgend eine Ansicht zu befolgen, ihres Glaubens zu entsagen, um sich Ihm anzuschließen. Nein, dem ist nicht so : wir belehren die sich an uns Wendenden über das, was wir von der Lehre des VATERS verstanden und ermahnen sie der aufrichtigen Befolgung der Gotteslehre, zu welcher sie Glauben hegen, damit sie sich die im Verhältnis zu ihrem Verständnis stehenden sittlichen Anfangsgründe aneignen können. Wir wissen, daß der Glaube nur auf Liebe beruhen darf ; aber wir müssen stets bestrebt sein zu lieben und nicht suchen uns beliebt zu machen, denn dies ist die größte Plage. Werden wir von der Lehre des VATERS durchdrungen sein, dann wird kein Glaubenszwist mehr bestehen, weil es keine Gleichgültigkeit mehr geben wird, wir werden uns Alle einander lieben, weil wir endlich das Fortschrittsgesetz verstanden, wir werden die gleiche Achtung vor jeglichem Glauben und selbst vor dem Unglauben hegen, überzeugt, daß keiner uns irgend ein Leid zufügen könnte, wollen wir unsren Mitmenschen nützlich sein, so müssen wir ihnen zeigen, daß wir eine gute Glaubenslehre üben, indem wir die ihrige achten und ihnen gewogen sind. Wir werden alsdann überzeugt sein, daß die Liebe der Zuversicht entspringt, welche die Wahrheit ist, aber wir werden sie nur besitzen, wenn wir nicht behaupten sie zu haben.

    DIE LEHRE DES VATERS
    IST
    DIE LEHRE CHRISTI
    IN UNSERER ZEIT DURCH DIE
    ZUVERSICHT OFFENBART

    Druck & Verlag :
    F. Deregnaucourt
    Jemeppe bei Lüttich (Belgien. )


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